Pärt & Vasks Iveta Apkalna

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
13.02.2026

Label: Berlin Classics

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Interpret: Iveta Apkalna

Komponist: Peteris Vasks (1946), Arvo Pärt (1935)

Das Album enthält Albumcover

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  • Peteris Vasks (b. 1946): Te Deum:
  • 1 Vasks: Te Deum 13:06
  • Arvo Pärt (b. 1935): Pari intervallo:
  • 2 Pärt: Pari intervallo 07:31
  • Spiegel im Spiegel:
  • 3 Pärt: Spiegel im Spiegel 08:33
  • Annum per annum:
  • 4 Pärt: Annum per annum 08:38
  • Trivium:
  • 5 Pärt: Trivium 08:39
  • Peteris Vasks: Viatore:
  • 6 Vasks: Viatore 18:37
  • Total Runtime 01:05:04

Info zu Pärt & Vasks

„Viatore“ – Auf den Spuren von Heimat, Natur und Spiritualität

Am 13. Februar 2026 erscheint bei Berlin Classics das neue Album der lettischen Organistin Iveta Apkalna – ihre fünfte Veröffentlichung für das Label. Es ist ihr bislang persönlichstes Projekt: eine musikalische Begegnung mit den Seelenverwandten ihrer Kunst und der Geschichte ihrer Heimat.

Im Zentrum steht die Musik von Pēteris Vasks, mit dem Apkalna eine tiefe künstlerische und persönliche Verbundenheit teilt. Geprägt von den Erfahrungen der „Singenden Revolution“ spiegelt dieses Album die Sehnsucht nach Freiheit, Wahrheit und Herkunft wider. Besonders das „Te Deum“, als Dank für Lettlands wiedergewonnene Unabhängigkeit komponiert, verbindet spirituelle Tiefe mit lettischer Volksmusik.

Ein weiterer Meilenstein ist „Viatore“, jenes Werk, das Apkalnas Karriere entscheidend prägte und heute in gereifter, ruhiger Interpretation neu erscheint. Ergänzt wird das Programm durch Werke von Arvo Pärt, dessen reduzierter, meditativer Stil für Apkalna Ausdruck innerer Wandlung und spiritueller Suche ist.

Bewusst im Konzertsaal aufgenommen, richtet dieses Album den Fokus auf Klarheit, Stille und den inneren Nachhall der Musik – als Raum für Erinnerung, Gebet und Verbindung.

Iveta Apkalna, Orgel




Iveta Apkalna
Die lettische Organistin Iveta Apkalna gilt als eine der führenden Instrumentalisten weltweit. Als Titularorganistin der neuen Klais-Orgel in der Hamburger Elbphilharmonie eröffnete sie mit der Weltpremiere von Wolfgang Rihms Triptychon und Spruch in memoriam Hans Henny Jahnn mit Thomas Hengelbrock und dem NDR Elbphilharmonie Orchester das neue Konzerthaus im Januar 2017.

Seit ihrem Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Claudio Abbado tritt Iveta Apkalna mit den weltweit führenden Orchestern auf, u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam oder dem Orchestra dell‘Accademia Nazionale di Santa Cecilia, unter der Leitung bedeutender Dirigenten wie Mariss Jansons, Marek Janowski, Kent Nagano, Thomas Hengelbrock, Sir Antonio Pappano und Andris Nelsons. Sie ist regelmäßiger Gast bei namhaften Musikfestivals wie dem Lucerne Festival, dem Kammermusikfest Lockenhaus, dem Musikfest Bremen, den Händel-Festspielen Halle, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Schwetzinger Festspielen oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival.

Jüngst folgte sie einer Einladung der Walt Disney Hall, wo sie neben einem Orgelrezital ihr Debüt mit dem Los Angeles Philharmonic unter der Leitung von Gustavo Dudamel gab. Des Weiteren konzertierte Iveta Apkalna in Chinas renommiertesten Konzerthäusern, dem NCPA in Peking und der Shanghai Symphony Hall.

Iveta Apkalna erlangte große internationale Anerkennung durch Auszeichnungen bei zahlreichen internationalen Wettbewerben. Im März 2018 erhielt Iveta Apkalna mit dem "Latvian Grand Music Award" in den Kategorien "Musikerin des Jahres" sowie "Konzert des Jahres" die höchste Auszeichnung Lettlands im Bereich Musik. Des Weiteren wurde sie vom lettischen Kulturministerium mit dem "Excellence Award in Culture 2015" geehrt und zur Kulturbotschafterin Lettlands ernannt. Der deutsch-französische Sender ARTE strahlte 2008 eine Dokumentation über Iveta Apkalna mit dem Titel "Tanz auf der Orgel" aus und die WAZ rezensierte sie wie folgt: „spielt die Künstlerin so furios wie eine Argerich an der Orgel…Diese Künstlerin darf Ausnahmerang beanspruchen.“ Als erste Organistin wurde sie im Jahr 2005 mit dem ECHO Klassik als "Instrumentalistin des Jahres" ausgezeichnet. Im Jahr 2003 gewann sie den ersten sowie vier weitere Preise bei der International M. Tariverdiev Organ Competition in Kaliningrad, Russland. Im Jahr 2002 zog sie in das Finale der Royal Bank Calgary International Organ Competition in Kanada ein und bekam im selben Jahr den angesehenen Johann Sebastian Bach Preis. Iveta studierte Klavier und Orgel an der J. Vitols Musikakademie Riga und setzte ihr Studium an der "London Guildhall School of Music and Drama" sowie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart fort.

Iveta Apkalna ist begeisterte Solistin für zeitgenössische Musik und präsentiert Werke von Komponisten wie Naji Hakim, Ēriks Ešenvalds, Arturs Maskats und Thierry Escaich. Zusammen mit dem Royal Concertgebouw Orchester Amsterdam präsentierte Iveta Apkalna im Herbst 2017 die Uraufführung des Werkes "Multiversum" des zeitgenössischen Komponisten Péter Eötvös im Rahmen einer großen Europatournee.

In Lettland geboren, hat Iveta Apkalna es sich zur Aufgabe gemacht, den Glanz der Orgel auch jenseits von Kirchenmauern, in den großen Konzertsälen erstrahlen zu lassen. Derzeit lebt sie in Berlin und Riga.



Dieses Album enthält kein Booklet

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