Hanna-Elisabeth Müller, Roxana Constantinescu, Christian Elsner, Tareq Nazmi, MDR Leipzig Radio Choir, Dresdner Philharmonie & Marek Janowski


Biographie Hanna-Elisabeth Müller, Roxana Constantinescu, Christian Elsner, Tareq Nazmi, MDR Leipzig Radio Choir, Dresdner Philharmonie & Marek Janowski


Hanna-Elisabeth Müller
studierte Gesang in Mannheim bei Rudolf Piernay, mit dem sie nach wie vor eng zusammenarbeitet. Weiteren Feinschliff holte sie sich in Meisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Julia Varady, Elly Ameling und Thomas Hampson. 2010 wurde sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, von 2012 bis 2016 war sie hier Ensemblemitglied. Seither gastiert sie als gefragte Sängerin auf den wichtigsten Opern- und Konzertbühnen der Welt, u. a. an der Semperoper Dresden, an der Wiener Staatsoper, am Teatro alla Scala in Mailand, am Teatro dell’Opera in Rom, in der Londoner Wigmore Hall und an der Metropolitan Opera in New York sowie bei den Osterfestspielen in Salzburg. Ihr Repertoire umfasst u. a. Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Contessa di Almaviva (Le nozze di Figaro), Woglinde (Das Rheingold/Götterdämmerung), Donna Anna (Don Giovanni), Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) und die Titelpartie in Arabella. In den Spielzeiten 2020/21 und 2022/23 trat sie als Cordelia (Lear) unter der Leitung von Jukka-Pekka Saraste an der Bayerischen Staatsoper auf und übernahm 2020/21 die Partien der Pamina sowie die der Elettra in Idomeneo. Mit dieser Partie war sie auch in der Spielzeit 2023/24 wieder im Nationaltheater München zu erleben.

Roxana Constantinescu
die in Bukarest geboren wurde und ihre Karriere als Solistin im Ensemble der Wiener Staatsoper begann, hat sich als eine der führenden Künstlerinnen von heute etabliert und präsentiert ein umfangreiches Repertoire sowohl im Konzert als auch in der Oper.

Bemerkenswerte jüngste Engagements umfassen Aufführungen wie I Puritani und Dvorak Stabat Mater mit der Dresdner Philharmonie, Mozart Requiem mit dem Bilbao Radio Orchestra, Beethovens 9. Sinfonie mit dem Gulbenkian Orchestra, Mahlers 2. Sinfonie mit dem Bukarester Rundfunkorchester sowie Liederabende in Paris und Wien. Mit der Dresdner Philharmonie unter Marek Janowski trat sie auf und nahm Wagner's Der Ring des Nibelungen, Cavalleria Rusticana und Il Tabarro auf.

Roxana feierte ihr Debüt an der Opera de Paris als Bradamante in Händels Alcina und verkörperte die Titelrolle in Vivaldis Juditha Triumphans an der Griechischen Nationaloper, einer Produktion, die weltweit von Mezzo TV übertragen wurde. Sie war Alt-Solistin in Rossinis Stabat Mater am Théâtre des Champs-Elysées und Beethovens Missa Solemnis im Tokyo Opera City Concert Hall; in Konzertauftritten mit der Internationalen Bachakademie Stuttgart und Hans-Christoph Rademann in der Walt Disney Hall, Princeton und Fort Lauderdale; unter der Leitung von Helmuth Rilling sang sie wiederholt im Konzerthaus Berlin, in der Liederhalle Stuttgart, im Concertgebouw Amsterdam und beim Bach Oregon Festival.

Roxana hat hochgelobte Operndebüts an der Oper Zürich, dem Teatro la Fenice, der Israeli Opera, der Opéra Royal de Versailles und dem Teatro dell’Opera di Roma, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin und dem Neuen Nationaltheater Tokio, der LA Opera, dem Theater an der Wien, der Oper Oviedo und dem Théâtre du Capitole Toulouse gemacht.

Frau Constantinescu ist mit einigen der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit aufgetreten, darunter Seiji Ozawa, Pierre Boulez, Ricardo Muti, Lawrence Foster, Fabio Luisi, James Conlon, Helmuth Rilling, Gustavo Dudamel, Kirill Petrenko, Marek Janowski, Sir Neville Marriner, Yannick Nézet-Séguin, Cristian Mäcelaru, Bertrand de Billy, Franz Welser-Möst, Manfred Honeck, Masaaki Suzuki, Marco Armiliato, Riccardo Frizza und mehr. Ihre Auftritte haben angesehenen Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, dem Wiener Philharmoniker, dem LA Philharmonic, dem Münchner Philharmoniker, der Dresdner Philharmonie, dem Toronto Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Seattle Symphony Orchestra und dem Stuttgarter Rundfunkorchester, dem Bach Collegium Stuttgart und dem Bach Collegium Japan verschönert.

Roxana wird auch als eine erfahrene Liedinterpretin anerkannt und hat Liederabende in der Carnegie Hall, dem Wigmore Hall, dem Musikverein Wien, der Abbaye de Lessay, dem Theatre Ranelagh Paris und dem Palais Eschenbach Wien gegeben. Sie hat Aufnahmen für BIS Records, Pentatone, Hänssler Classic, OEHMS Classics, SWR, CSO Resound, Artmode Records, Weltbild und Carus Verlag gemacht. Sie wurde für die Aufnahme von Stravinskys Pulcinella unter der Leitung von Pierre Boulez für einen Grammy nominiert.

Christian Elsner
Der in Freiburg im Breisgau geborene Christian Elsner ist einer der vielseitigsten deutschen Tenöre. Er studierte Gesang bei Martin Gründler, nahm Unterricht bei Dietrich Fischer-Dieskau und Neil Semer und ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe. Als international gefragter Konzertsänger ist der Sänger gern gesehener Gast in allen wichtigen Zentren der klassischen Musik wie der Philharmonie Berlin, der Carnegie Hall New York, der Mailänder Scala oder der Suntory Hall Tokio und arbeitet mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Manfred Honeck, Marek Janowski, Mariss Jansons, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin oder Sir Simon Rattle zusammen.

Auf der Opernbühne hat sich Christian Elsner mit Auftritten als Siegmund und als Parsifal am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Staatstheater Kassel, an der Wiener Staatsoper, an der Semperoper Dresden und am Teatro Real in Madrid als Wagner-Tenor etabliert. Mit Begleitern wie Gerold Huber und Burkhard Kehring gab der Tenor Liederabende in Frankfurt, Hamburg, Bonn, Dresden, München, Würzburg, Brüssel und bei der Schubertiade Feldkirch.

Auf CD erschienen neben vielen Liedaufnahmen wie von Schuberts »Winterreise« oder Schumanns »Dichterliebe« und Studioproduktionen wie von Mahlers »Lied von der Erde«, Mendelssohns »Lobgesang«-Sinfonie, Beethovens »Missa Solemnis« und der 9. Sinfonie auch Gesamtaufnahmen von Wagners »Rheingold« (Loge) und »Parsifal« (Parsifal) sowie Schubertlieder in den Orchestrierungen von Max Reger und Anton Webern.

Als Kinderbuchautor veröffentlichte Christian Elsner zuletzt »Lennie und der Ring des Nibelungen«. Seit 2006 unterrichtet er als Professor für Gesang an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Zuletzt konnte man den Tenor in der Titelrolle in Wagners »Parsifal« am Teatro Real in Madrid unter Semyon Bychkov, in Franz Schmidts »Das Buch mit sieben Siegeln« in Wien mit den Wiener Symphonikern unter Manfred Honeck sowie in Beethovens 9. Sinfonie in Leipzig mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt und in Berlin, Paris, Wien, New York, Taipee und Tokio mit den Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle erleben.

Zu den kommenden Projekten zählen Mahlers »Lied von der Erde« mit den Berliner Philharmonikern unter Bernard Haitink, Mozarts Requiem mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter Cristian Macelaru, Humperdincks »Hänsel und Gretel« mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski, der 1. Akt von Wagners »Die Walküre« in einer konzertanten Aufführung mit dem RAI-Orchester unter James Conlon, Beethovens »Missa Solemnis« mit dem hr-Sinfonierochester unter Andrés Orozco-Estrada, Schubert Lieder orchestriert von Max Reger und Anton Webern mit dem Orquesta Sinfónica de Madrid unter Lothar Zagrosek, Beethovens 9. Sinfonie mit dem Gulbenkian Orchestra unter Alain Altinoglu und Mendelssohns »Lobgesang«-Sinfonie mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Lionel Bringuier.



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