Lee Ritenour & Dave Grusin
Biographie Lee Ritenour & Dave Grusin
Lee Ritenour
Der US-amerikanische Produzent und Gitarrist Lee Ritenour kommt mit seiner fantastisch besetzten Band nach Deutschland! Er wuchs in den 60-er Jahren in Los Angeles auf, wo er vielseitige Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Genres wie Jazz, Rock und Latin Music machen durfte. Inzwischen kann er auf eine sagenumwobene 40-jährige Karriere zurückblicken, die im Alter von jungen 16 Jahren mit einer Session mit The Mamas & The Papas begann - zwei Jahre später begleitete er bereits Tony Bennett und Lena Horne. Ritenour war Gründungsmitglied von Fourplay, einer der erfolgreichsten Bands des zeitgenössischen Jazz mit Keyboarder Bob James, dem Bassisten Nathan East und Drummer Harvey Mason. Ihr erstes Album hatte sich 1991 beispiellose 33 Wochen auf Platz 1 der Billboard's Contemporary Jazz Charts gehalten. Er ist bekannt für seine Virtuosität und seine Produktivität, sowohl im Studio als auch auf der Bühne. Ritenour arbeitete mit Weltstars wie Aretha Franklin, Frank Sinatra, Steely Dan, Dizzy Gillespie, Sonny Rollins, B.B. King, Ray Charles, Cher, Barbara Streisand oder Simon & Garfunkel und veredelte ihre Alben. Aber auch seine Solokarriere kann sich mit eigenen rund 40 Alben sehen lassen, auf denen er ebenfalls illustre Gäste wie Phil Collins, Caetano Veloso, George Benson, Chaka Khan, Herbie Hancock oder Renée Fleming beheimatete. Besondere Highlights in seiner Karriere sind sicherlich seine mittlerweile 17 Grammy-Nominierungen und der 1986 tatsächlich gewonnene Grammy Award für seine Kollaboration mit Dave Grusin für das Album Harlequin. Ritenour ist das Paradebeispiel eines begnadeten und hoch angesehenen Fusion- Musikers, der alle Spielarten beherrscht, egal ob Jazz, Funk, Latin oder R'n'B, egal ob klassisch akustisch oder elektro-akustisch. Ein Meister seines Fachs!
Dave Grusin
Robert David Grusin (geb. 1934) ist ein US-amerikanischer Komponist, Arrangeur, Produzent und Pianist. Er hat zahlreiche Filmmusiken für Kinofilme und das Fernsehen komponiert und wurde für seine Soundtracks und Plattenaufnahmen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter ein Oscar und zehn Grammy Awards.
Grusin wurde in Littleton, Colorado, als Sohn von Henri und Rosabelle (geb. de Poyster) Grusin geboren. Seine Mutter war Pianistin und sein Vater Violinist aus Riga, Lettland. Er studierte Musik an der University of Colorado in Boulder und schloss sein Studium 1956 mit einem Diplom ab. Zu seinen Lehrern gehörten Cecil Effinger und Wayne Scott, Pianist, Arrangeur und Professor für Jazz.
Grusin produzierte 1962 seine erste Single, Subways Are for Sleeping, und 1967 seine erste Filmmusik für Divorce American Style. Es folgten weitere Filmmusiken, darunter „The Graduate“ (1967), „Winning“ (1969), „The Friends of Eddie Coyle“ (1973), „The Midnight Man“ (1974) und „Three Days of the Condor“ (1975).
1978 gründete er zusammen mit seinem Geschäftspartner Larry Rosen das Label GRP Records und begann mit der Produktion einiger der ersten kommerziellen Digitalaufnahmen. Er war Komponist für „On Golden Pond“ (1981), „Tootsie“ (1982) und „The Goonies“ (1985). 1988 gewann er den Oscar für die beste Originalmusik für „The Milagro Beanfield War“. Er komponierte die musikalischen Signaturen für das Logo von TriStar Pictures (1984) und das Logo von Columbia Pictures Television (1993). Grusin hat eine Filmografie von etwa 100 Titeln.
Von 2000 bis 2011 konzentrierte sich Grusin auf das Komponieren von Klassik- und Jazzkompositionen, tourte und nahm Alben mit Kollegen auf, darunter die Jazzsängerin und Texterin Lorraine Feather und der Gitarrist Lee Ritenour. Ihr Album Harlequin wurde 1985 mit einem Grammy Award ausgezeichnet. Ihre klassischen Crossover-Alben Two Worlds und Amparo wurden für Grammys nominiert.
Grusin erhielt 1988 die Ehrendoktorwürde des Berklee College of Music und 1989 die Ehrendoktorwürde der University of Colorado, College of Music.
