Daser: Missa Pater noster & Other Works Cinquecento
Album Info
Album Veröffentlichung:
2023
HRA-Veröffentlichung:
06.10.2023
Label: Decca (UMO) (Classics)
Genre: Classical
Subgenre: Choral
Interpret: Cinquecento
Komponist: Ludwig Daser (1525-1589)
Das Album enthält Albumcover
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- Ludwig Daser (1526 - 1589): Benedictus Dominus:
- 1 Daser: Benedictus Dominus 02:58
- Pater noster:
- 2 Daser: Pater noster 01:25
- Missa Pater noster:
- 3 Daser: Missa Pater noster: I. Kyrie: a. Kyrie I 02:14
- 4 Daser: Missa Pater noster: I. Kyrie: b. Christe 02:34
- 5 Daser: Missa Pater noster: I. Kyrie: c. Kyrie II 02:11
- 6 Daser: Missa Pater noster: II. Gloria: a. Gloria in excelsis Deo 02:25
- 7 Daser: Missa Pater noster: II. Gloria: b. Domine Deus, Agnus Dei 01:16
- 8 Daser: Missa Pater noster: II. Gloria: c. Qui tollis peccata mundi, suspice 02:28
- Ave Maria:
- 9 Daser: Ave Maria 00:38
- Missa Pater noster:
- 10 Daser: Missa Pater noster: III. Credo: a. Credo in unum Deum / Pater noster / Ave Maria 02:59
- 11 Daser: Missa Pater noster: III. Credo: b. Et incarnatus est / Et ne nos inducas / Et benedictus 00:58
- 12 Daser: Missa Pater noster: III. Credo: c. Crucifixus 01:30
- 13 Daser: Missa Pater noster: III. Credo: d. Et ascendit in caelum 01:53
- 14 Daser: Missa Pater noster: III. Credo: e. Et in Spiritum Sanctum / Pater noster / Ave Maria 03:00
- 15 Daser: Missa Pater noster: IV. Sanctus: a. Sanctus 02:12
- 16 Daser: Missa Pater noster: IV. Sanctus: b. Benedictus 01:27
- 17 Daser: Missa Pater noster: IV. Sanctus: c. Osanna 01:00
- 18 Daser: Missa Pater noster: V. Agnus Dei / Pater noster 03:15
- Ad te levavi oculos meos:
- 19 Daser: Ad te levavi oculos meos: I. Ad te levavi oculos meos 02:39
- 20 Daser: Ad te levavi oculos meos: II. Miserere nostri Domine 03:06
- Dilexi, quoniam:
- 21 Daser: Dilexi, quoniam 04:07
- Danck sagen wir alle:
- 22 Daser: Danck sagen wir alle 02:10
- Daran gedenck Jacob und Israel:
- 23 Daser: Daran gedenck Jacob und Israel: I. Daran gedenck Jacob und Israel 03:14
- 24 Daser: Daran gedenck Jacob und Israel: II. Jauchtzet ir Himmel 02:31
- Salvum me fac:
- 25 Daser: Salvum me fac 03:35
- Fracta diuturnis:
- 26 Daser: Fracta diuturnis 03:43
- Fratres, sobrii estote:
- 27 Daser: Fratres, sobrii estote 03:12
- Christe, qui lux es et dies:
- 28 Daser: Christe, qui lux es et dies: Verse 1. Christe, qui lux es et dies 00:27
- 29 Daser: Christe, qui lux es et dies: Verse 2. Precamur sancte Domine 01:42
- 30 Daser: Christe, qui lux es et dies: Verse 3. Ne gravis somnus irruat 00:30
- 31 Daser: Christe, qui lux es et dies: Verse 4. Defensor noster aspice 01:41
- 32 Daser: Christe, qui lux es et dies: Verse 5. Deo Patri sit gloria 00:47
Info zu Daser: Missa Pater noster & Other Works
Ludwig Dasers Werk und Leben umfasste sowohl einen katholischen als auch einen lutherischen Hof in München bzw. Stuttgart. Das Programm von Cinquecento, das neben der umfangreichen Missa Pater noster eine Auswahl lateinischer Motetten und deutscher Choralvertonungen enthält, zeigt eine Vielzahl von Stilen und Gattungen aus beiden Bereichen und bietet eine willkommene Einführung in die Musik dieses weniger bekannten Meisters des 16. Jahrhunderts.
Unter den drei Komponisten und Kapellmeistern der Münchner Hofkapelle des 16. Jahrhunderts—Ludwig Senfl (1489/91-1543), Ludwig Daser (1526-1589) und Orlando di Lasso (1530/32-1594)—ist Daser bis heute der am wenigsten bekannte geblieben. Das mag erstaunen, denn gerade er hat zwischen Senfl und Lasso unter Herzog Albrecht V. von Bayern entscheidend zum Aufbau der Münchner Hofkapelle zu einem professionellen Ensemble beigetragen. Dass Daser und sein Schaffen nach seinem Tode rasch in Vergessenheit geraten sind, ist ihm nicht persönlich anzulasten. Sein beachtliches Erbe wurde schlicht vom Nachruhm anderer Komponisten überstrahlt, die unsere Wahrnehmung der süddeutschen Musiklandschaft des 16. Jahrhunderts bis heute stärker prägen—Senfl, Lasso und Leonhard Lechner (1553-1606) bilden unter ihnen nur die bekanntesten Persönlichkeiten.
Die Qualität der Kompositionen Dasers steht der seiner bekannteren Zeitgenossen dagegen in nichts nach. Sein überliefertes Schaffen umfasst 22 Messen, 26 Motetten, 33 evangelische Choralvertonungen, zwei Magnificat, eine Passion und einige kleinere Kompositionen für die Orgel. Die Anfänge dieser imposanten Lebensleistung waren dabei recht bescheiden. Daser stammte aus einer Familie von Münchner Fischern, die als Hoflieferanten eng mit der Bayerischen Herzogsfamilie verbunden waren. Seine Musikausbildung erhielt er an der Münchner Hofkapelle zunächst als Kapellknabe und später wohl auch als Kompositionsschüler bei Senfl. Nach seiner Mutation begann er 1542 ein Studium der Theologie an der Universität Ingolstadt. 1550 wurde er als Tenorist und Komponist wieder an die Münchner Hofkapelle zurückgerufen und übernahm dort 1552 für zehn Jahre das Kapellmeisteramt. Diese Zeit war für ihn von vielen Schwierigkeiten überschattet, die sich mit disziplinarischen Problemen unter den Musikern der Münchner Hofkapelle und mit seiner zunehmenden Neigung zum Protestantismus erklären. Insofern erstaunt es nicht, dass schon 1556 mit dem Engagement des damals bereits international renommierten Lasso als Kapellsänger und Komponist für das weltliche Repertoire des Münchner Hofs das Schicksal Dasers faktisch besiegelt war. 1562 folgte seine ehrenhafte Entlassung, die offiziell mit gesundheitlichen Problemen begründet wurde. ...
Cinquecento
Cinquecento
Bestehend aus fünf professionellen Sängern aus fünf verschiedenen europäischen Ländern, entnimmt Cinquecento seinen Namen dem italienischen Ausdruck für das 16. Jahrhundert. Die paneuropäische Struktur des Ensembles (die Mitglieder stammen aus Österreich, Belgien, Deutschland, England und der Schweiz) schlägt einen gedanklichen Bogen zu Chören der kaiserlichen Kapellen im 16. Jahrhundert, deren Mitglieder nach ihrem sängerischen Können aus den besten musikalischen Institutionen Europas ausgewählt wurden.
Im Oktober 2004 in Wien gegründet, etabliert sich Cinquecento rasch als eines der führenden Vokalformationen Europas. Ziel des Ensembles ist es, die weniger bekannte Vokalmusik von den kaiserlichen Höfen Österreichs im 16. Jahrhundert einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, diesem aber auch durch die Aufführung ausgewählter Werke der Renaissance-Polyphonie Einsicht in die kaleidoskopische Vielfalt der kompositorischen Stile im Europa dieser Zeit zu verschaffen. Jüngstes Interesse von lebenden Komponisten führte auch zur Eingliederung einiger zeitgenössischer Werke ins Repertoire.
Neben zahlreichen Auftritten in Österreich (Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck), tritt das Ensemble auch immer öfter international in Erscheinung. Tourneen führten Cinquecento bisher in die Schweiz, die Niederlande, nach Belgien, Polen, Großbritannien, Frankreich, Portugal, Ungarn, Italien, Slowakei, Slowenien, Deutschland, Tschechien, Südkorea sowie in die USA und nach Kanada.
Im Sommer 2021 debütierte Cinquecento mit einem Josquin-Programm bei den Salzburger Festspielen. Neben der großen Anerkennung, die ihre Einspielungen laufend bei renommiertesten Vertretern der internationalen Fachkritik hervorrufen (wie beispielsweise 2021 der „Diapason d’Or de l’année“ für die Einspielung von Heinrich Isaacs „Missa Wohlauff gut Gsell von Hinnen“), wurde dem Ensemble 2009 vom Musikfest Bremen der „Deutschlandfunk-Förderpreis“ für hervorragende Nachwuchskünstler verliehen. Seit 2005 betreut Cinquecento als „Ensemble in Residence“ die Kirchenmusik der Pfarre St. Rochus und Sebastian in Wien, wo jede Woche eine polyphone Messe zur Aufführung gebracht wird.
Seit 2006 hat Cinquecento beim britischen Label hyperion gefeierte Aufnahmen veröffentlicht, welche sich auf Hofkomponisten der Habsburger im 16. Jahrhundert konzentrieren – zuletzt Jacob Regnarts „Missa Christ ist erstanden“ (Oktober 2021).
…at the very forefront of modern-day specialists in the performance of Renaissance vocal music. (International Record Review)
Dieses Album enthält kein Booklet
