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Adolf Busch (Remastered 2026) Adolf Busch

Cover Adolf Busch (Remastered 2026)

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
20.10.2026

Label: Biddulph Recordings

Genre: Classical

Subgenre: Instrumental

Interpret: Adolf Busch

Komponist: Johann Sebastian Bach (1685-1750), Georg Friedrich Händel (1685-1759), Francesco Geminiani (1687-1762), Johannes Brahms (1833-1897)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791): String Quartet No 16 in E-flat, K.428:
  • 1 Mozart: String Quartet No 16 in E-flat, K.428: Allegro non troppo 07:44
  • 2 Mozart: String Quartet No 16 in E-flat, K.428: Andante con moto 05:24
  • 3 Mozart: String Quartet No 16 in E-flat, K.428: Menuetto: Allegro 06:40
  • 4 Mozart: String Quartet No 16 in E-flat, K.428: Allegro vivace 04:43
  • Violin Concerto No.5 in A, K.219:
  • 5 Mozart: Violin Concerto No.5 in A, K.219: Allegro aperto – Adagio – Allegro aperto 08:32
  • 6 Mozart: Violin Concerto No.5 in A, K.219: Adagio 09:59
  • 7 Mozart: Violin Concerto No.5 in A, K.219: Rondeau: Tempo di Menuetto 08:05
  • Arcangelo Corelli (1653 - 1713): Adagio from Violin Sonata in F, op.5 no.10:
  • 8 Corelli: Adagio from Violin Sonata in F, op.5 no.10 02:46
  • Giuseppe Tartini (1692 - 1770): Adagio from Violin Sonata, op.2 no.12:
  • 9 Tartini: Adagio from Violin Sonata, op.2 no.12 04:07
  • Johann Sebastian Bach (1685 - 1750): Violin Sonata in E minor, BWV 1023:
  • 10 Bach: Violin Sonata in E minor, BWV 1023: (Allegro) 00:57
  • 11 Bach: Violin Sonata in E minor, BWV 1023: Adagio ma non tanto 03:33
  • 12 Bach: Violin Sonata in E minor, BWV 1023: Allemande 02:10
  • 13 Bach: Violin Sonata in E minor, BWV 1023: Gigue 01:55
  • George Frideric Handel (1685 - 1759): Violin Sonata in A, HWV 361:
  • 14 Handel: Violin Sonata in A, HWV 361: Larghetto 02:12
  • 15 Handel: Violin Sonata in A, HWV 361: Allegro 01:46
  • 16 Handel: Violin Sonata in A, HWV 361: Adagio 00:55
  • 17 Handel: Violin Sonata in A, HWV 361: Allegro 02:54
  • Johannes Brahms (1833 - 1897): Hungarian Dance No 18 in D (arr. Joachim) (arr. Joachim):
  • 18 Brahms: Hungarian Dance No 18 in D (arr. Joachim) (arr. Joachim) 01:12
  • Hungarian Dance No.20 in D Minor (arr. Joachim) (arr. Joachim):
  • 19 Brahms: Hungarian Dance No.20 in D Minor (arr. Joachim) (arr. Joachim) 01:41
  • Francesco Geminiani (1687 - 1762): Sicilliana from Sonata in C Minor, Op.4 No.20:
  • 20 Geminiani: Sicilliana from Sonata in C Minor, Op.4 No.20 03:47
  • Total Runtime 01:21:02

Info zu Adolf Busch (Remastered 2026)

Adolf Busch ist heute vor allem als Leiter seines nach ihm benannten Streichquartetts bekannt, das vielleicht bedeutendste Kammermusikensemble der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Obwohl das Busch-Quartett zwölf der 16 Streichquartette von Ludwig van Beethoven einspielte, nahmen die Musiker nur das hier vorliegende Mozart-Quartett auf. Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett Nr. 16 in Es-Dur gehört zu seinen zehn gefeierten Quartetten, von denen sechs dem älteren Freund und Kollegen Joseph Haydn gewidmet sind. Nach Erhalt der Widmung schrieb Haydn an Mozarts Vater: „Vor Gott erkläre ich, dass Ihr Sohn der größte Komponist ist, den ich persönlich oder dem Namen nach kenne.“

Während des größten Teils seiner Karriere widmete sich Busch vor allem der Kammermusik, darunter Duo-Sonaten mit dem Pianisten Rudolf Serkin, der später sein Schwiegersohn wurde. Busch verfügte jedoch über eine brillante Violintechnik, und nachdem er aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA emigriert war, bat ihn das amerikanische Label Columbia Anfang der 1940er Jahre, mehrere Violinkonzerte aufzunehmen. Neben Konzerten von Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven entstand 1945 auch Buschs Aufnahme von Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert Nr. 5 in A-Dur – seine einzige Einspielung eines Konzerts des Salzburger Meisters.

Ebenfalls enthalten sind sämtliche solistischen Werke, die Busch 1942 gemeinsam mit dem Pianisten Artur Balsam aufnahm. Die in den Columbia Studios in New York entstandenen Aufnahmen umfassen zwei barocke Violinsonaten von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, eine Siciliana von Francesco Geminiani sowie zwei Ungarische Tänze von Johannes Brahms.

Adolf Busch,1. Violine
Gosta Andreasson,2. Violine
Busch Streichquartett

Digital remastered




Adolf Busch
Sohn des Geigenbauers Wilhelm Busch (1860–1929) und Bruder des Dirigenten und Operndirektors Fritz Busch (1890–1951), des Schauspielers Willi Busch (1893–1951), des Cellisten Hermann Busch (1897–1975) sowie des Pianisten und Komponisten Heinrich Busch (1900–1929), wurde zunächst vom Vater unterrichtet und schrieb um 1902 seine erste Sinfonie. 1902 bis 1908 studierte er am Konservatorium in Köln (Nordrhein-Westfalen) Geige bei Willi Heß (1859–1939) und Bram Eldering (1865–1943), Komposition bei Fritz Steinbach (1855–1916) sowie Kammermusik bei Carl Friedberg (1872–1955). Mit Max Reger (1873–1916) seit 1907 eng befreundet, setzte er 1908 sein Studium der Komposition in Bonn (Nordrhein-Westfalen) bei Hugo Grüters (1851–1928), seinem künftigen Schwiegervater, fort.

1912 wurde Adolf Busch Konzertmeister beim Konzert-Vereins-Orchester in Wien und gründete das Wiener Konzert-Vereins-Quartett. 1913 heiratete er die Nationalökonomin Frieda Grüters (1891–1946), mit der er die Flitterwochen im Haus der Kunstmäzenin Jenny Mautner (1856–1938) und deren Mann, dem Großindustriellen Isidor Mautner (1852–1930), welcher seit 1925 auch Besitzer der Textilfabrik Marienthal war, verbrachte. Adolf und Frieda Busch hatten eine gemeinsame Tochter: Irene Busch (1917–1999), die 1935 den Pianisten Rudolf Serkin (1903–1991) heiratete.

1918 wurde Adolf Busch Lehrer an der Hochschule für Musik in Berlin und gründete 1919 das bekannte Busch-Quartett, 1920 ein Trio mit seinem Bruder Hermann Busch und mit Rudolf Serkin (1903–1991), der später sein Schwiegersohn wurde. 1922 übersiedelte Adolf Busch nach Darmstadt (Hessen).

1927 übersiedelte Adolf Busch nach Basel (Basel-Stadt) und erhielt, nachdem er 1933 von den nationalsozialistischen Machthabern ausgebürgert worden war, 1935 die schweizerische Staatsbürgerschaft. 1935 war er Mitbegründer der Busch-Kammerorchesters. Eine Einladung, in Deutschland ein Konzert zu geben, lehnte er 1937 ab.

1939 übersiedelte Adolf Busch in die USA, wo er sich in New York (New York) niederließ. 1950 gründete er mit Rudolf Serkin und Marcel Moyse (1889–1984) die School of Music School (später Marlboro Music Fest) in Marlboro, Vermont. Nach dem Tod seiner Frau heiratete Adolf Busch 1947 die Arzttochter Hedwig Vischer (geb. 1916), mit der er zwei Söhne hatte. Adolf Busch, der über siebzig Kompositionen hinterließ, gilt heute als einer der bedeutendsten Violinisten des 20. Jahrhunderts. (Reinhard Müller)



Booklet für Adolf Busch (Remastered 2026)

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