Coin-O-Matic Deer Tick
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
31.08.2026
Das Album enthält Albumcover
- 1 Dog Years 04:43
- 2 Mary Singletary 03:51
- 3 Endless Loop 04:30
- 4 Sweetest Things 03:36
- 5 ACI 04:51
- 6 Everything Born 03:07
- 7 Eyelid 02:41
- 8 I Am an Island 03:48
- 9 507 Smith 02:53
- 10 Exit Door 04:01
- 11 Candy Cigarettes 06:16
Info zu Coin-O-Matic
„Coin-O-Matic“, das neunte Studioalbum von Deer Tick, wirft ein helles Licht auf eine wenig bekannte Facette des amerikanischen Mythos: die verborgenen Geschichten des Heimatstaates der Band, Rhode Island, wo die alltäglichen Dramen von Arbeiterfamilien lange Zeit mit der Bedrohung durch die Unterwelt der Mafia kollidierten. Indem sie ihre unendliche Faszination für diese seltsame Dualität nutzten, schufen Sänger und Gitarrist John McCauley, Gitarrist und Sänger Ian O’Neil, Schlagzeuger und Sänger Dennis Ryan sowie Bassist Christopher Ryan eine Reihe von Songs, die Verzweiflung, Trauer, Erlösung und Widerstandskraft mit filmischer Detailtreue und gelebter Emotionalität thematisieren. „Coin-O-Matic“ ist eine markante neue Wendung einer der beständigsten und vitalsten Kräfte des Indie-Rock und präsentiert sich als vielschichtiger Liebesbrief an eine Lebensweise, die langsam aus dem kollektiven Gedächtnis verschwindet.
Als Nachfolger von „Emotional Contracts“ (von Uncut als eines der besten Alben des Jahres 2023 gefeiert) hat „Coin-O-Matic“ seinen Titel von einem Zigarettenautomatenhersteller, der als Hauptquartier von Raymond Patriarca diente – einem legendären Mafioso, der eine der skrupellosesten Verbrecherfamilien der US-Geschichte anführte. „Wenn man vor Jahren in Rhode Island aufgewachsen ist, sah man all diese Mafiosi in den Nachrichten und traf sie dann in einem Restaurant auf dem Federal Hill“, sagt McCauley und bezieht sich dabei auf Providences Version von Little Italy. „Sie waren Kriminelle, aber auch sehr schillernde Persönlichkeiten, und ich wollte, dass das Album zum Teil eine gewisse Nostalgie für diese Art von Schmutzigkeit widerspiegelt.“
„Coin-O-Matic“ wurde im Heimstudio von Deer Tick aufgenommen und ist ihr erstes selbstproduziertes Album in ihrer über zwei Jahrzehnte langen Karriere, in der sie bisher mit hochkarätigen Produzenten wie Dave Fridmann (ein Grammy-Gewinner, bekannt für seine Arbeit mit The Flaming Lips und Spoon) zusammengearbeitet haben. „Anfangs war es beängstigend, dieses zusätzliche Ohr im Studio nicht zu haben, aber es fühlte sich an wie der richtige Zeitpunkt, den Schritt zu wagen und uns voll und ganz auf uns selbst zu verlassen“, sagt O’Neil. „Da wir in unseren eigenen Räumlichkeiten arbeiteten und es keine zeitlichen Einschränkungen gab, hatten wir die Freiheit, diese ‚Vier-Jungs-in-einem-Raum‘-Rocksongs zu nehmen und mit verschiedenen Möglichkeiten zu experimentieren, sie auszuschmücken.“ Mit Gastmusikern wie Steve Berlin von Los Lobos (am Baritonsaxophon) und dem ehemaligen Deer-Tick-Mitglied Rob Crowell (an der Orgel) verleiht „Coin-O-Matic“ ihrem fein ausgearbeiteten Songtelling häufig eine elektrisierende Unmittelbarkeit. „Wir haben uns noch nie so wohl dabei gefühlt, ein Album aufzunehmen, und ich glaube, das spürt man in den Darbietungen“, sagt Dennis, der als Toningenieur an der LP mitgewirkt hat. „Wir waren nicht an die Vorstellungen anderer gebunden, wie Deer Tick klingen sollte, und deshalb fühlt sich dieses Album wie eine uneingeschränkte Einfangung dessen an, wer wir als Band sind.“
John McCauley, Gesang, Gitarre
Ian O’Neil, Gesang, Gitarre
Christopher Ryan, Bass
Dennis Ryan, Schlagzeug, Gesang
DEER TICK
passen mit ihrer Musik längst in keine Genre-Schublade mehr. Selbst nach 13 Jahren Bandgeschichte entwickelt sich ihr Sound unermüdlich weiter. Sie bedienen sich aller wichtigen Schlüsselelemente des Indie-Rock, Country, Punk, Pop sowie Folk und lassen sich partout nicht auf eine Kategorie reduzieren.
Nach vier Jahren ohne Veröffentlichung kam das Quartett aus Providence (Rhode Island) im Herbst 2017 mit einem ganz besonderen Clou um die Ecke. Am 15. September erschien nicht nur das Album Deer Tick Vol.1, sondern auch das Zwillingsalbum Deer Tick Vol. 2. Das Spannende: Beide Alben sind einerseits miteinander verflochten, doch gleichzeitig kontrastieren sie stark. Die neuen Stücke beschreiben die vielfältige Persönlichkeit, die sich hinter DEER TICK verbirgt - ruhig und nachdenklich vs. laut und rau. DEER TICK Vol.1 orientiert sich an Musik, die ihre Wurzeln im Folk und Rootsrock findet, während Sänger und Songwriter John McCauley in einem perfekten Balanceakt einen Dialog zwischen der inneren Gefühlswelt und den Konflikten mit der Außenwelt dokumentiert. Vom Punk inspirierter Garagenrock ist das Credo von DEER TICK Vol.2. Eingängige Hooklines treffen auf clevere Texte und Melodien, die mit ihrer lauten Raffinesse den ganzen Raum einnehmen.
Im November 2018 kommen DEER TICK noch einmal für zwei ausgewählte Termine zurück nach Deutschland. Anders als auf der „Twice is Nice“-Tour im Januar werden sie dieses Mal aber einen „normalen“ Set spielen, in dem sie Songs von den beiden aktuellen Alben gemischt mit Songs aus Ihrem gesamten Oeuvre performen werden.
Dieses Album enthält kein Booklet
