Haydn: String Quartets, Vol. 22 Leipziger Streichquartett

Cover Haydn: String Quartets, Vol. 22

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
07.08.2026

Label: Musikproduktion Dabringhaus und Grimm

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Interpret: Leipziger Streichquartett

Komponist: Franz Joseph Haydn (1732-1809)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Joseph Haydn (1732 - 1809): String Quartet in G Major, Op. 76 No. 1, Hob. III: 75:
  • 1 Haydn: String Quartet in G Major, Op. 76 No. 1, Hob. III: 75: I. Allegro con spirito 09:07
  • 2 Haydn: String Quartet in G Major, Op. 76 No. 1, Hob. III: 75: II. Adagio sostenuto 05:39
  • 3 Haydn: String Quartet in G Major, Op. 76 No. 1, Hob. III: 75: III. Menuetto. Presto 02:31
  • 4 Haydn: String Quartet in G Major, Op. 76 No. 1, Hob. III: 75: IV. Finale. Allegro ma non troppo 06:51
  • String Quartet in D Major, Op. 76 No. 5, Hob. III: 79:
  • 5 Haydn: String Quartet in D Major, Op. 76 No. 5, Hob. III: 79: I. Allegretto 05:01
  • 6 Haydn: String Quartet in D Major, Op. 76 No. 5, Hob. III: 79: II. Largo. Cantabile e mesto 05:39
  • 7 Haydn: String Quartet in D Major, Op. 76 No. 5, Hob. III: 79: III. Menuetto. Allegro ma non troppo 03:05
  • 8 Haydn: String Quartet in D Major, Op. 76 No. 5, Hob. III: 79: IV. Finale. Presto 03:48
  • String Quartet in E-Flat Major, Op. 76 No. 6, Hob. III: 80:
  • 9 Haydn: String Quartet in E-Flat Major, Op. 76 No. 6, Hob. III: 80: I. Allegretto - Allegro 06:44
  • 10 Haydn: String Quartet in E-Flat Major, Op. 76 No. 6, Hob. III: 80: II. Fantasia. Adagio 05:59
  • 11 Haydn: String Quartet in E-Flat Major, Op. 76 No. 6, Hob. III: 80: III. Menuetto. Presto 03:00
  • 12 Haydn: String Quartet in E-Flat Major, Op. 76 No. 6, Hob. III: 80: IV. Finale. Allegro spiritoso 04:59
  • Total Runtime 01:02:23

Info zu Haydn: String Quartets, Vol. 22

Dies ist ein Meilenstein in der Geschichte der Kammermusik: Mit Folge 22 liefert das Leipziger Streichquartett einen fulminanten Schlussakkord hinter die jetzt schon vielfach bejubelte Gesamteinspielung sämtlicher Quartette von Joseph Haydn. Es ist zugleich Schluss- und Höhepunkt, denn in den drei Werken aus op. 76, die für den Grafen Erdödy komponiert wurden, zieht der späte Haydn noch einmal alle Register seiner Kunst.

Vor dem Hintergrund einer mehr als drei Jahrzehnte langen kammermusikalischen Erfahrung liegt die Interpretation bei den vier Leipziger Musikern wieder einmal in allerbesten Händen: Schon der Auftakt mit den drei frischen Akkorden zu Beginn fesselt das Publikum sofort. Wollte Haydn vielleicht das notorisch unruhige Publikum in denLondonerHanoverSquare Rooms aufwecken?

Einschlafen wird man hier sicher nicht, denn Haydn sorgt für beste Unterhaltung, sei es mit rasanten Finalsätzen, höchst einfallsreichen Variationen oder Kantilenen von geradezu überirdischer Schönheit. Haydns meisterhafte Satzkunst begeistert auch die anspruchsvollsten Kenner– einschließlich überraschender Ausflüge in exotische Tonarten.

Haydns späte Quartette klingen in der Leipziger Interpretation überraschend modern; die Emanzipation der Mittel- und Unterstimmen kommt hier voll zur Geltung. Der typisch natürliche MDG-Klang mit seiner perfekten Balance aus Transparenz und Opulenz garantiert zudem ein überwältigendes Hörvergnügen für Geist und Seele.

„.​.​.​ Das seit 35 Jahren bestehende Leipziger Streichquartett hat von Anfang an den richtigen Ton gefunden, um Haydns hohe Kunst ins richtige Licht zu setzen.​ Stefan Arzberger als Primarius führt, ohne sich in den Vordergrund spielen zu wollen, Tilman Büning als zweiter Geiger weiß genau zwischen begleitenden und thematisch bedeutsamen Passagen zu unterscheiden, Ivo Bauer ist einfühlender Vermittler zwischen hoch und tief, Peter Bruns als Cellist variiert virtuos zwischen Fundament und markanter Thematik in tiefer Lage, wie sie Haydn gerade in seinem Spätwerk entwickelt hat.​ So entstehen Deutungen aus einem Guss, mit forschen Tempi in den Ecksätzen und Menuetten, die eigentlich schon Scherzi sind, und ausdrucksstarker Bewegung in den langsamen Sätzen.​“ (Klassik Heute)

Leipziger Streichquartett




Das Leipziger Streichquartett
hat sich in den 35 Jahren seines Bestehens zu einem der gesuchtesten und vielseitigsten Ensembles dieser Gattung entwickelt. 1988 gegründet, waren drei seiner Mitglieder im Leipziger Gewandhausorchester tätig, bis sie nach intensiven Studien bei Gerhard Bosse und Karl Suske in Leipzig, dem Amadeus-Quartett in London und Köln, Hatto Beyerle in Hannover und Walter Levin in Lübeck 1993 das Orchester verließen, um sich fortan ausschließlich der Kammermusik zu widmen.

Seitdem hat das Ensemble zahlreiche internationale Ehrungen und Preise erhalten. So gewann es 1991 den renommierten internationalen ARD-Wettbewerb in München und den Gebrüder-Busch-Preis; im folgenden Jahr wurde es mit dem Förderpreis des Siemens-Musikpreises ausgezeichnet, ausserdem erhielt es ein Stipendium des Amadeus Scholarship Fund und der Stiftung Kulturfonds.

Über 25 Jahre gestaltete das Ensemble seine eigenen Konzertreihe »Pro Quatuor« in Leipzig; daneben führten eine rege Konzerttätigkeit und regelmäßige Einladungen zu namhaften Festivals in über 40 Länder Europas, der USA und Südamerikas, sowie Australien, Japan, Israel, Afrika und Asien.

Die langjährige Zusammenarbeit mit musikalischen Partnern wie dem Klarinettisten Karl Leister, dem Cellisten Michael Sanderling, den Bratschisten Barbara Buntrock und Hartmut Rohde, den Pianisten Alfred Brendel, Menahem Pressler, Andreas Staier und Christian Zacharias, den Sopranistinnen Juliane Banse und Christiane Oelze, dem Bariton Olaf Bär oder dem »King of Klezmer« Giora Feidman haben über viele Jahre das Repertoire des Ensembles bereichert.

Seit 1992 spielt das Ensemble sein umfangreiches Repertoire – darunter Gesamteinspielungen der Werke von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart sowie der gesamten Zweiten Wiener Schule – exklusiv für die Firma Musikproduktion Dabringhaus und Grimm auf CD ein.

Die entstandenen Aufnahmen – mittlerweile liegen etwa 100 Einspielungen vor – werden von der internationalen Fachkritik hochgeschätzt und erhielten zahlreiche Ehrungen wie den Diapason d’Or, den Premios CD-Compact, den Indie Award und fünf ECHO-Klassik-Preise.

Momentan widmet sich das Ensemble dem Streichquartettschaffen Joachim Raffs sowie der Gesamtaufnahme der Haydn’schen Streichquartette, die 2024 abgeschlossen sein soll.

Ein wichtiges Anliegen war immer auch die Beschäftigung mit zeitgenössischen Komponisten — so kamen zahlreiche Uraufführungen von Beat Furrer, Jörg Widmann, Wolfgang Rihm, Steffen Schleiermacher, Christian Ofenbauer, Siegfried Thiele, Bernd Franke, Cristóbal Halffter und vielen anderen zustande; im Jahr 2022 stand die Aufführung der »Plappergeister« von Thomas Agerfeldt Olesen beim WDR-Funkhauskonzert in Köln auf dem Programm.

Das LSQ war auf Einladung von Claudio Abbado 10 Jahre lang Mitglied des Lucerne Festival Orchestra und nahm von 2009–2014 eine Gastprofessur an der Tokyo University of the Art (Geidai) wahr.



Booklet für Haydn: String Quartets, Vol. 22

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