L'Amour et la Mort Hermine May & Manuel Lange

Cover L'Amour et la Mort

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
23.01.2026

Label: Musikproduktion Dabringhaus und Grimm

Genre: Classical

Subgenre: Vocal

Interpret: Hermine May & Manuel Lange

Komponist: Henri Duparc (1848-1933), Richard Wagner (1813-1883), Franz Liszt (1811-1886)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Henri Duparc (1848 - 1933): La Vie Antérieure:
  • 1 Duparc: La Vie Antérieure 04:15
  • L'Invitation au Voyage:
  • 2 Duparc: L'Invitation au Voyage 04:13
  • Testament:
  • 3 Duparc: Testament 03:19
  • Chanson triste:
  • 4 Duparc: Chanson triste 03:35
  • Le Manoir de Rosemonde:
  • 5 Duparc: Le Manoir de Rosemonde 02:45
  • Phidylé:
  • 6 Duparc: Phidylé 05:20
  • Soupir:
  • 7 Duparc: Soupir 03:22
  • Élégie:
  • 8 Duparc: Élégie 03:06
  • Extase:
  • 9 Duparc: Extase 03:01
  • Richard Wagner (1813 - 1883): Wesendonck Lieder, WWV 91:
  • 10 Wagner: Wesendonck Lieder, WWV 91: No. 1, Der Engel 03:10
  • 11 Wagner: Wesendonck Lieder, WWV 91: No. 2, Stehe still! 03:53
  • 12 Wagner: Wesendonck Lieder, WWV 91: No. 3, Im Treibhaus 05:43
  • 13 Wagner: Wesendonck Lieder, WWV 91: No. 4, Schmerzen 02:31
  • 14 Wagner: Wesendonck Lieder, WWV 91: No. 5, Träume 05:11
  • 15 Wagner: Tristan und Isolde, WWV 90: Isoldens Liebestod (arr. for Piano by Franz Liszt) 06:25
  • Total Runtime 59:49

Info zu L'Amour et la Mort

Existentiell: Liebe und Tod – das ewige Thema aller Kunst, musikalisch zu höchster Vollendung gebracht in Wagners „Tristan“. Hermine May und Manuel Lange widmen sich „Isoldens Liebestod“ – natürlich als Höhe- und Schlusspunkt eines fulminanten Programms, das über die Wesendonck-Lieder und neun Mélodies des glühenden Wagner-Enthusiasten Henri Duparc mit existentieller Wucht auf die tödliche Ekstase der Isolde zuläuft.

Dramatisch: Auch wenn die zyklische Anlage von Duparc vielleicht gar nicht beabsichtigt war: Die Auswahl der Mélodies, die May und Lange hier präsentieren, durchmessen alle Stationen der Liebe im „Tristan“, von der verhaltenen Sehnsucht über die lustvolle, freilich verbotene Erfüllung bis zum dramatischen Ende.

Lustvoll…: …und verboten ist auch Wagners Beziehung zu Mathilde Wesendonck, deren Gatten der Komponist sein bequemes Zürcher Asyl verdankt. Mit der Vertonung der Gedichte seiner Geliebten nähert sich Wagner dem „Tristan“-Stoff an; die fieberhafte Atmosphäre ist besonders in „Im Treibhaus“ und „Träume“ geradezu mit Händen zu greifen.

Zukunftsweisend: Mays „Isolde“ glüht vor Leidenschaft und Hingabe, noch gesteigert durch die Lisztsche Klavierfassung, die Lange anstelle eines gewöhnlichen Klavierauszugs spielt. Gerade die Gegenüberstellung mit Duparcs Mélodies, die in ihren duftigen Harmonien bereits weit über Wagner hinausreichen, sorgt für so manchen Gänsehautmoment.

„Dieses Programm verzichtet offensichtlich auf die Struktur eines traditionellen Recitals und bietet stattdessen eine echte innere Dramaturgie.​ Henri Duparc (1848-1933) und Richard Wagner (1813-1883) werden hier nicht nebeneinander gestellt, sondern als zwei Seiten derselben Sache dargestellt, nämlich der Suche nach einer Liebe, die nur in der Selbstaufgabe Erfüllung findet.​ Die Stimme von Hermine May passt perfekt in diese Perspektive.​ Ihr dunkles, leicht verhaltenes Timbre besitzt eine emotionale Dichte, die niemals auf Effekte abzielt, sondern das Klangmaterial wie einen Denkprozess bearbeitet.​ Dieses Album präsentiert sie als eine Künstlerin, die sich einer introvertierten Entdeckung des Repertoires verschrieben hat und sich von den Bereichen angezogen fühlt, in denen Musik an Philosophie, Mythos und die menschliche Psyche grenzt.​ Angesichts dieses Ansatzes spielt Manuel Lange eine entscheidende Rolle.​ Als analysierender und farbenreicher Pianist formt er die harmonischen Übergänge, verdeutlicht die inneren Schichten und schafft einen klanglichen Raum, in dem die Stimme atmen kann, ohne sich zu verlieren.​ Die Tonaufnahme strebt nicht nach Spektakulärem, sondern nach einer akustischen Echtheit, die einem auf Introspektion und emotionaler Dichte basierenden Programm (L’amour et la mort, Wesendonck Lieder, Mort d’Isolde) ideal dient.​ Für den audiophilen Hörer bietet diese Aufnahme ein reichhaltiges Klangmaterial, das sich perfekt für aufmerksames Hören und die feine Analyse der Klangfarben eignet.​ Eine interessante Neuerscheinung für einen guten Start ins Jahr 2026.​“ (OpusHD)

Hermine May, Mezzosopran
Manuel Lange, Klavier

Zur Info: Wir bieten die 96kHz Version dieses Albums nicht an, da die Auswertung unserer Analysen eindeutig gezeigt hat, dass das Frequenzspektrum für eine 96kHz nicht ausreicht. Daher bieten wir das Album in 48kHz an.




Hermine May
Die aus Rumänien stammende Mezzosopranistin Hermine May studierte Gesang bei Prof. Sylvia Geszty an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sie ist Preisträgerin zahlreicher renommierter Wettbewerbe und begann ihre sängerische Laufbahn als Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin. Seither ist sie als freischaffende Sängerin tätig und erarbeitete sich kontinuierlich die dramatischen Partien ihres Faches. Heute gehören Carmen, Amneris, Eboli, Ortrud, Kundry, Brangäne, Venus, Dalila und Azucena zu ihren bevorzugten Partien, die sie unter anderem an den Opernhäusern von Turin, Rom, Verona, Neapel, Kopenhagen, Straßburg, Nizza, Graz, Shanghai und Hongkong sang.

2012 gab sie ihr Debüt an der Mailänder Scala mit „Une voix“ in Hoffmanns Erzählungen. Im selben Jahr sang sie beim Richard-Wagner-Festival in Wels (Österreich) die Kundry im Parsifal, später Brangäne/ Tristan und Isolde und Venus/ Tannhäuser, was ihr den weiteren Weg in diesem Fach ebnete.

Musikalisch wurde Hermine May durch die Zusammenarbeit mit Zubin Mehta geprägt. Unter seinem Dirigat sang sie die Magdalene in „Die Meistersinger von Nürnberg“ beim Maggio Musicale in Florenz, sowie Zemlinskys Maeterlinck-Gesänge und die Altpartie in Beethovens 9. Symphonie mit dem Israel Philharmonic Orchestra in Tel Aviv. Raffael Frühbeck de Burgos, Nello Santi, Pinchas Steinberg, Friedemann Layer, Teodor Currentzis, Gianluigi Gelmetti, Ralf Weikert, Lothar Zagrosek sind weitere Dirigenten, die ihr bei der Zusammenarbeit wichtige künstlerische Impulse gaben.

Im Konzertfach feierte sie große Erfolge mit den Werken Gustav Mahlers, mit dem Verdi-Requiem, mit Brahms’ Alt-Rhapsodie und mit Wagners Wesendonck-Liedern. Seit Beginn ihrer Karriere widmet sie einen wichtigen Teil ihres künstlerischen Wirkens dem Liedgesang.

CD-Produktionen von Schuberts Messe Es-Dur D 950 mit Jonas Kaufmann, Hermann Prey und Deon van der Walt unter der Leitung von Sylvain Cambreling, von Bellinis „Il Pirata“ mit Lucia Aliberti unter der Leitung von Marcello Viotti und von Carl Loewes „Die drei Wünsche“ sowie DVD-Produktionen von „Carmen“ und „Aida“ dokumentieren ihre Gestaltungskraft.

Seit Oktober 2020 gibt sie ihr Wissen als Dozentin für Gesang an der Hochschule für Musik Rostock an die künftige Sängergeneration weiter.

Manuel Lange
Der in Berlin geborene Pianist studierte Klavier bei Oleg Maisenberg in Stuttgart und bei Hans Leygraf in Salzburg und Berlin. Ferner nahm er regelmäßig an den Liedmeisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Wolfram Rieger teil.

Er gewann den ersten Preis für Klavierbegleitung beim internationalen Paula-Lindberg-Salomon-Wettbewerb "Das Lied" 1997 sowie den Sonderpreis für die beste Klavierbegleitung beim Hilde-Zadek-Gesangswettbewerb 1998 in Passau, außerdem das Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Berlin und den Hanns-Eisler-Preis an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler".

Nach einer sechsjährigen Tätigkeit als Solorepetitor an der Komischen Oper Berlin wurde er mit Beginn des Wintersemesters 2005/06 als Gesangsrepertoire-Professor an die Universität der Künste Berlin berufen. Im Juli 2010 erhielt Manuel Lange einen Ruf an die Hochschule für Musik in Detmold als Professor für Liedbegleitung und Liedgestaltung.

Im Jahr 2006 gründete er zusammen mit dem Bariton Sebastian Noack, mit dem ihn eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit verbindet, die Berliner Konzertreihe MEISTERLIED, welche sich in erster Linie dem deutschen romantischen Kunstlied widmet. Mit der Sopranistin Anne Schwanewilms zusammen gab Manuel Lange Liederabende im Concertgebouw Amsterdam, in der Dresdner Semperoper, im Théatre de la Monnaie in Brüssel, im Teatro del Liceo in Barcelona, in der Opéra du Rhin in Straßburg und in der Oper Frankfurt. Weiterhin trat er als Liedbegleiter von Mojca Erdmann, Maria Bengtsson, Lothar Odinius, Stella Doufexis, Anna Korondi, Hermine May und Dagmar Schellenberger auf. Eigene Meisterkurse für Liedgestaltung und die Begleitung bei Gesangs-Meisterkursen (Brigitte Fassbaender, Mirella Freni, Francisco Araiza, Roman Trekel) ergänzen seine Arbeit.

Neben seiner Liedtätigkeit widmet sich Manuel Lange in letzter Zeit wieder vermehrt dem Solo-Repertoire, so war er in der letzten Saison mit der Neuen Philharmonie Frankfurt unter der Leitung von Wolfgang Wengenroth mit Beethovens 4. Klavierkonzert zu hören und spielte zusammen mit dem Jungen Ensemble Berlin sowie mit der Jungen Philharmonie Erlangen Griegs Klavierkonzert.



Booklet für L'Amour et la Mort

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