Somis: Violin Concerto in F Major: III. Allegro (EP) Concerto Köln & Evgeny Sviridov
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
13.02.2026
Label: Berlin Classics
Genre: Classical
Subgenre: Orchestral
Interpret: Concerto Köln & Evgeny Sviridov
Komponist: Giovanni Battista Somis (1686-1763), Antonio Vivaldi (1678-1741), Arcangelo Corelliis (1653-1713)
Das Album enthält Albumcover
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- Giovanni Battista Somis (1686 - 1763): Violin Concerto in F Major:
- 1 Somis: Violin Concerto in F Major: III. Allegro 02:22
- Antonio Vivaldi (1678 - 1741): Violin Concerto in G Major, Op. 7/2 RV 299:
- 2 Vivaldi: Violin Concerto in G Major, Op. 7/2 RV 299: III. Allegro 01:51
- Arcangelo Corelli (1653 - 1713): Concerto Grosso in D Major, Op. 6 No. 4:
- 3 Corelli: Concerto Grosso in D Major, Op. 6 No. 4: IV. Allegro 02:59
Info zu Somis: Violin Concerto in F Major: III. Allegro (EP)
Nur wenige Komponisten erfreuten sich zu ihrer Zeit größerer Beliebtheit als Arcangelo Corelli, ein Musiker, dessen Ruhm bereits zu Lebzeiten legendär war. „Pantheon – Corellis Orbit“ rückt nicht nur Corelli selbst ins Rampenlicht, sondern auch die Komponisten, die bei ihm studierten, ihm folgten, mit ihm wetteiferten und seinen Einfluss in ganz Europa verbreiteten: Castrucci, Somis, Mascitti und andere, die es verdienen, aus dem Schatten zu treten. Concerto Köln taucht tief in die Welt der ungehörten und übersehenen Werke ein. In Zusammenarbeit mit dem außergewöhnlichen russischen Geiger Evgeny Sviridov entstanden, bietet dieses Album ein lebendiges, wiederentdecktes Universum, das um Corellis Genie kreist.
Concerto Köln
Evgeny Sviridov, Dirigent
Concerto Köln
Leidenschaftliches Musizieren und die ungebrochene Lust an der Suche nach dem Unbekannten sind die Markenzeichen von Concerto Köln. Seit fast 40 Jahren zählt das Orchester mit dem unverwechselbaren Klang zu den führenden Ensembles im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Fest im Kölner Musikleben verwurzelt und gleichzeitig regelmäßig in den Musikmetropolen der Welt und bei renommierten Festivals zu Gast, steht Concerto Köln für herausragende Interpretationen Alter Musik.
Concerto Köln gelingt es, selbst bekanntes Repertoire auf eine Weise zu interpretieren, die „so frisch und frappierend ist, als würde man es zum ersten Mal hören“ (Die ZEIT).
Die Interpretationen werden nach sorgfältigem Quellenstudium in einem gemeinsam Prozess erarbeitet. Barocke und frühklassische Werke werden zumeist unter der Leitung einer der Konzertmeister Evgeny Sviridov, Mayumi Hirasaki, Justyna Skatulnik oder Anna Dmitrieva einstudiert. Dabei steht immer eine Annäherung an den Originalklang der Entstehungszeit der jeweiligen Werke im Mittelpunkt. Diese Leidenschaft für die Suche nach dem historischen Klang verbindet das Ensemble auch in seiner langjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit mit seinem Ehrendirigenten Kent Nagano und dem Geiger Shunske Sato.
Das Jahr 2025 beginnt mit einem Konzert in der Kölner Philharmonie, bei dem Concerto Köln zusammen mit der Pianistin Olga Pashchenko unter der Leitung von Harry Ogg ein originales Konzertformat aus dem 19. Jh aufleben läßt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Aufführung von Wagners „Siegfried“ im Rahmen des wissenschaftlich-künstlerischen Großprojekts „The Wagner Cycles“ unter Kent Nagano. Gemeinsam mit dem Dresdner Festspielorchester führt diese Produktion das Ensemble nach Prag, Paris, Köln, Dresden und Luzern. Im Mai gibt es ein Wiedersehen mit der Sopranistin Jeanine De Bique, und im Sommer folgt eine erneute Zusammenarbeit mit Shunske Sato bei den Herrenchiemsee-Festspielen.
Im Jahr 2025 feiert Concerto Köln sein 40-jähriges Bestehen. Grund genug, mit „We Celebrate“ eine eigene Konzertreihe ins Leben zu rufen, die jährlich einem besonderen Jubilar gewidmet ist. Den Auftakt macht das Ensemble im Herbst mit einer Hommage an Alessandro Scarlatti.
Seit 2008 ist das Ensemble eng mit dem Label Berlin Classics verbunden, bleibt aber auch für andere Labels aktiv. Die Diskografie umfasst mittlerweile über 75 Aufnahmen, darunter viele preisgekrönte Produktionen – so wurde beispielsweise die Aufnahme von Mozarts Le nozze di Figaro unter René Jacobs mit einem Grammy Award ausgezeichnet.
Die Arbeit von Concerto Köln wird durch die Unterstützung engagierter Förderer ermöglicht, darunter das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW, das Goethe-Institut, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Seit 2009 besteht zudem eine enge Partnerschaft mit MBL Unique High End Audio, die es dem Ensemble ermöglicht, sich intensiv mit Klangästhetik und Wiedergabequalität auseinanderzusetzen.
Evgeny Sviridov
wurde 1989 in St. Petersburg geboren und studierte Geige am dortigen Konservatorium. Schon als Student wurde er Preisträger renommierter Wettbewerbe, darunter „Yehudi Menuhin“ in Cardiff, „Premio Paganini“ in Genua und „Jascha Heifetz“ in Vilnius. 2010 gewann er den 1. Preis beim Bachwettbewerb in Leipzig, 2016 und 2017 zudem die 1. Preise und Publikumspreise bei den Wettbewerben in Rouen (Concours Corneille) und Brügge (Musica antiqua). Von 2015 bis 2017 studierte er Barockgeige in Köln.
Seit 2015 ist er Konzertmeister des Concerto Köln, darüber hinaus aber auch bei weiteren Ensembles zu Gast, u. a. dem Ensemble 1700, dem Ensemble Pomo d’Oro, dem Bremer Barockorchester und seinem ständigen Ensemble Ludus Instrumentalis. Als Solist und Ensemblemusiker ist Evgeny Sviridov in den großen Sälen und bei wichtigen Festivals zu hören, darunter das Bachfest Leipzig, die Thüringer Bachwochen, die Festivals in Potsdam, Cremona, Brüssel und Brügge sowie das Concertgebouw Amsterdam, die Kölner Philharmonie und das Konzerthaus Berlin. Seit 2015 spielt er eine Barockgeige von Januarius Gagliano (Neapel 1732), die von der Stiftung „Jumpstart“ ausgeliehen ist.
Verschiedene CD-Projekte dokumentieren seine musikalische Tätigkeit. Bei „Genuin“ veröffentlichte er Werke von Bach und Biber, bei „ERP“ diverse Sonaten Vivaldis, eine CD-Produktion beim Label "Ricercar" ist für das nächste Jahr geplant.
Dieses Album enthält kein Booklet
