Biography Susanne Sundfør & Kit Downes


Susanne Sundfør
Zu den zahlreichen Singer/Songwritern, die es mittlerweile gibt, darf sich auch die norwegische Musikerin Susanne Sundfør zählen. Die am 19. März 1986 in Haugesund geborene Musikerin kann in ihrem jungen Leben auf einige norwegische Preise zurückblicken und gilt als aufstrebender Star ihres Heimatlandes Norwegen.

Susanne Sundfør spielt sowohl jazzige als auch klassische Musik und schafft es auf eine ihr unnachahmliche Art beide Stilrichtungen miteinander zu vermischen und daraus etwas ganz Neues entstehen zu lassen. Mittlerweile hat sie nach „Susanne Sundfør“, „Take One“, „The Brothel“ ihr viertes Studioalbum 2012 mit dem Titel „The Silicone Veil“ veröffentlicht. Bei ihren Konzerten begleitet sich die Sängerin meist selbst auf dem Klavier. Außerdem kann Susanne Sundfør Gitarre spielen, dieses tut sie allerdings eher selten bei Livekonzerten.

Zeitgenössische Kritiker vergleichen Susanne Sundfør mit Musikern wie Carole King. Sundfør selbst sagt zwar in Interviews, dass sie von King inspiriert wurde, fügt aber auch andere Musiker wie Ane Brun, Thomas Dybdahl, Fleetwood Mac und Jeff Buckley an. Die Texte der Norwegerin handeln meist von persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen wie das Lied „It’s all gone tomorrow“ auf dem Album „The Brothel“. Bei Songs wie „Opium“ hingegen spricht sie Themen aus der Gesellschaft an.

Susanne Sundfør wurde mittlerweile sogar mit dem Spellemannprisen ausgezeichnet. Dieser Musik-Preis ist einer der wichtigsten in Norwegen und gilt als Äquivalent zum Grammy.

Kit Downes
ist ein mit dem BBC Jazz Award und dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichneter sowie für den Mercury Music Award nominierter ECM-Künstler, Komponist und Interpret. Er ist weltweit als Pianist und Organist an der Seite führender Musiker aus Klassik und Jazz aufgetreten. Seine Kompositionen wurden unter anderem vom Riot Ensemble, Abel Selaocoe, dem Klang Ensemble, Heloise Werner, dem Scottish Ensemble, dem Trondheim Jazz Orchestra, dem St. Paul’s Orchestra (Minneapolis) und der HR-Bigband (Frankfurt) aufgeführt – an Spielorten wie dem Kölner Dom, dem Rewire Festival, den BBC Proms, dem Toulouse Organ Festival, dem Stavanger Konserthus sowie dem London und Huddersfield Contemporary Music Festival.

Während seiner Jugend war er Organist (Organ Scholar) an der Kirche St. Peter Mancroft in Norwich; später absolvierte er sein Studium an der Royal Academy of Music in London, wo er zwei Jahrzehnte lang lebte. Heute wohnt er in Berlin. Er tritt sowohl als Solist an der Pfeifenorgel als auch mit seinen eigenen Ensembles (ENEMY, Exhaust und Snap II) auf und entwickelt dabei eine kompositorische Praxis, die von der Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Künstlern geprägt und inspiriert ist. Zu diesen Künstlern zählen Lucy Railton, Norma Winstone, Squarepusher, Bill Frisell, Susanne Sundfjør, Andrew Cyrille, Sofia Jernberg, Mica Levi, Aidan O’Rourke und Sam Amidon.

Kit Downes ist Fellow der Royal Academy of Music in London, an der er einst selbst studierte und heute unterrichtet. Er belegte zweimal den ersten Platz im „DownBeat Critics Poll“ in der Kategorie „Rising Star“ (für Orgel bzw. Keyboard) und erhielt den Paul Acket Award beim North Sea Jazz Festival; zudem wurden seine ECM-Alben „Obsidian“, „Dreamlife of Debris“ und „Vermillion“ von der Kritik hoch gelobt.



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